Beteiligte Landkreise: 32
Aktuelles Statement: Gut: >Gentechnikfreier Landkreis. Besser: >Gentec...
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Geben Sie Ihr "Ja" für einen Agro-Gentechnikfreien Landkreis Freising!

Wer sind wir?

Wir von der Arbeitsgemeinschaft Zivilcourage sehen uns als Interessensgemeinschaft für Verbraucher, Landwirte, Imker, Umweltschützer, Gartler, Bäcker, Metzger, Direktvermarkter, Hersteller und Händler von biologischen Lebensmitteln.

Am 07.07.2010 haben wir uns zu einer Gründungsversammlung zusammengefunden, um die Agro-Gentechnik mit all ihren Folgen im Landkreis Freising aufzuhalten. Wir sind kein Verein - es gibt keinen Aufnahmeantrag - wir zahlen keinen Mitgliedsbeitrag. Jeder trägt durch sein "Ja" und seine Überzeugung nach Möglichkeit dazu bei, unsere Heimat naturgemäß zu bewahren. Wir werden aktiv von Naturland e.V., Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), Bayerischer Bauernverband Kreisverband Freising, Tagwerk e.V., Kreis Imker e.V. und vom Bund Naturschutz in Bayern e.V. unterstützt.

Dazu ist unser stärkster Verbündeter der Verbraucher, der zu 80 % die Agro-Gentechnik ablehnt.

Was wollen wir?

Wir wollen aufklären und informieren über die Agro-Gentechnik. Diese birgt zu viele Risiken für Mensch und Natur, ihre Unschädlichkeit konnte nicht bewiesen werden. Eine gentechnische Veränderung in der Natur ist nicht mehr rückgängig zu machen! Ein Nebeneinander von genveränderter, konventioneller und biologischer Landwirtschaft gibt es nicht. Wir wollen eine Landwirtschaft, die Bauern - und somit auch die Verbraucher - nicht in die Abhängigkeit internationaler Großkonzerne treibt.

Gerade in unserem Landkreis Freising, der auch Forschungsstandort ist, finden wir es wichtig, auf die Gefahren der Agro-Gentechnik hinzuweisen.

Wir lehnen die Freilandforschung und den Anbau genveränderter Pflanzen ab, denn:


Wo kein Ausstieg möglich ist, verbietet sich der Einstieg!


Gentechnisch verändertes Saatgut ist patentiert und schafft eine neue Abhängigkeit der Landwirte von Agrochemie-Großkonzernen.

Nach dem Vorbild USA hat jetzt auch das Europäische Patentamt in München begonnen, Patente auf konventionelle Züchtungen von Tieren, Pflanzen und deren Gen–Segmenten zu vergeben. Patentierte Lebewesen und deren Nachkommen sind alleiniger Besitz der Patentinhaber.

Gründe, die gegen den Anbau von Agro-gentechnisch veränderten Saaten sprechen:

Der Anbau von patentiertem gentechnisch verändertem Saatgut schadet

  • der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren
  • der bäuerlichen Landwirtschaft und dem biologischen Anbau
  • dem Recht auf freien Nachbau
  • der Reinheit des Bienenhonigs
  • dem Frieden in den Landgemeinden

Außerdem ist zu bedenken:

  • Die Unschädlichkeit für Natur und Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier konnte nicht bewiesen werden. Eine neue Krankheit in den USA, die Morgellonsche Krankheit, wird eindeutig mit veränderten Gensequenzen in der Nahrung in Zusammenhang gebracht.
  • Auf Dauer konnte der gentechnische Anbau keine Überlegenheit gegenüber dem herkömmlichen Anbau nachweisen, im Gegenteil entstehen z. B. durch steigenden Pestizideinsatz (Stichwort: Superunkräuter) und die dadurch bedingten Rückstände im Boden und Erntegut neue Probleme.
  • Die Industrie fordert vehement Schwellenwerte, da eine 100%ige GVO-Freiheit in Saatgut und Futtermitteln nicht mehr garantiert werden könne. Diese Forderung entlarvt Aussagen über eine angeblich mögliche Koexistenz zwischen GVO-, konventioneller und biologischer Erzeugung als Märchen.
  • GVO-verunreinigter Bienenhonig muss als Sondermüll entsorgt werden.

Wir fordern:

  • Kennzeichnungspflicht aller gentechnisch veränderten Produkte
  • Kennzeichnungspflicht aller Produkte, die aus einer genmanipulierten Fütterung von Nutztieren stammen
  • Einen gentechnikfreien Landkreis Freising, sowohl beim Anbau auf dem Feld als auch bei der Fütterung der Nutztiere
  • Reinheitsgebot für das Saatgut
  • Keine Vergabe von Patenten auf Pflanzen und Tiere
  • Keine gentechnischen Versuche im Landkreis, auch nicht in der TU Weihenstephan.

Sie können uns unterstützen:

  • indem Sie Ihr "Ja" geben zum Agro-Gentechnikfreien Landkreis Freising
  • indem Sie sich detailliert informieren über die Gentechnik (Links auch auf der Hauptseite der Zivilcourage Rosenheim, Medien, Vorträge)
  • indem Sie als mündiger Verbraucher bei Ihrem Lebensmittelhändler nach GVO-freien Lebensmitteln fragen und kaufen

Um Ihre Ja-Stimme eintragen zu können, klicken Sie mit der linken Maustaste einfach auf ein freies Pixelfeld. Nach Ihrer Eintragung in das Formular ist der von Ihnen gewählte Pixel auch schon mit Ihrem Statement belegt.

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